Die richtige Motorwäsche – zum Profi oder Do-It-Yourself?

Steht ihr Auto vor dem Wiederverkauf, ist eine Motorwäsche Verkaufsförderung pur. Der Autokäufer kann sich sofort ein Bild vom Zustand der Wagentechnik machen und der erste Eindruck ist gleich umwerfend positiv. Auch aus technischer Sicht kann eine Reinigung des Motorraums sinnvoll sein – sobald Öl austritt. Der Profi in der Werkstatt kann dann viel schneller die Ursache erkennen und beheben.

Was kann ich selbst tun?

Eine äußerliche Reinigung der Motoroberseite ist mit einem schonenden Reinigungsmittel schnell selbst gemacht. Bei Excase – Autopflege in München empfehlen wir unseren Kunden eine professionelle Sprühlösung in Verbindung mit destilliertem Wasser. Es zerläuft kaum und kann gut mit dem Pinsel auf der Motorfläche verteilt werden. Der Reinigungsschaum wird zusammen mit dem Schmutz mit einem sauberen Tuch wieder abgenommen. Arbeiten sie dabei immer in kleinen Partien und besprühen nie Teile, die offensichtlich elektrische Ladung tragen, z.B. Sicherungskasten, Lichtmaschine und ungeschützte Steckverbindungen.

Aber Achtung: Viele Autohersteller verbieten die Motorwäsche mit konventionellen Mitteln grundsätzlich. Also Finger weg Wasser und Seife! Beides schädigt die elektronischen Baugruppen neuerer Wagen. Ein nicht ausgetrockneter Flüssigkeitsrest kann Kriechströme und damit Kurzschlüsse verursachen. Der beliebte Hochdruckreiniger ist nicht mehr okay. Stecker und Kabelverbindungen sind gefährdet. Und leider auch die Umwelt, denn: Das abgelöste Öl darf nicht mit der Waschlauge in die Umwelt gelangen, sonst drohen in Deutschland empfindliche Strafen. Vorbei sind die Zeiten, in denen man an der Tankstelle mal schnell in den Motorraum sprühen durfte. Inzwischen verbieten diese zurecht die eigenhändige Reinigung des Motors auf ihrem Gelände.

Was macht der Profi?

Fahrzeugwiederaufbereiter verwenden Kaltreiniger für die Motorwäsche von außen. Ganz zuvorderst ist in letzter Zeit Trockeneis das Mittel der Wahl. Diese Methode glänzt durch Trockenheit und Kälte als schonende Alternative zum Dampfreiniger. Anstelle von Wasser wird in einem Kompressionsverfahren das Trockeneis verwendet, um den Film aus Staub und Verölungen vom Motor zu entfernen.

Von innen reinigen wir an unseren sechs Standorten in München den Motor im eingeschalteten Zustand. Das Altöl wird abgelassen. Zu dem verbleibenden Restöl wird dann ein Motorreinigungsmittel eingebracht. Nach etwa zehn Minuten im Leerlauf hat es sich gut verteilt und seine Reinigungswirkung voll entfaltet. Das Gemisch kann nun aus dem Motor entfernt werden.

6 harte Fakten zur Motorwäsche

Motortemperatur muss stimmen

Vor der Reinigung muss der Motor abgekühlt sein. Eine Reinigung läuft sonst Gefahr, die Anbauteile zu schädigen. Also nicht direkt vom mittleren Ring in München in die Motorwäsche starten. Bei Excase Autopflege gönnen wir ihrem Wagen deshalb immer eine Verschnaufpause. Das schont die Technik.

Umweltschutz

In Deutschland ist gesetzlich geregelt: Motorwäschen dürfen nur an Plätzen mit Ölabscheider betrieben werden. Nichtbeachtung hat empfindliche Strafen zur Folge. Und das hat auch seinen Grund: Die Umweltbelastung durch Öl im Grundwasser wiegt schwer. In München landet das Öl dann schnell mal in der Isar und schädigt das Ökosystem dort nachhaltig.

Stecker und Luftfilter sichern

Bevor Reinigungsmittel zur Anwendung kommen, sollte man elektrische Bauteile, d.h. Steckverbindungen, Lichtmaschine, Zündkabel usw., und den Ansaugbereich mit Stoff abdecken. Man verhindert so, dass ungewollt Wasser in Steckverbindungen oder den Brennraum eindringen kann und etwas beschädigt. Der Reiniger kommt so auch nur dort hin, wo er hin soll, denn: Motorwäsche von innen und außen muss man voneinander trennen.

Hochdruckreiniger sind das Gegenteil von gut

Wir wollen nicht, dass Wasser in empfindliche Bauteile gelangen kann. Ein Hochdruckreiniger lässt sich nicht dosieren und der Wassernebel dringt unkontrolliert in den Motorraum und Sicherungen ein. Das ist eine Gefahr, der man leicht aus dem Weg gehen kann: Mit normalem Wasserdruck oder genügend Abstand, wenn sich der Hochdruckreiniger nicht vermeiden lässt. Kunststoffabdeckungen tragen nach einer Hochdruckbehandlung oft unschöne Kratzer davon. Hier ist ein spezieller Kunststoffreiniger und ein Mikrofasertuch die bessere Wahl. Unsere Excase Experten in München Trudering empfehlen Ihnen gern das passende Produkt.

Richtige Motorreiniger zur Vorbehandlung verwenden

Spezielle Motorreiniger (z.B. Dash Away von Surf City Garage oder SONAX Motorwäsche und Kaltreiniger) können bei den zu behandelnden Stellen Wunder wirken. Vorausgesetzt die Einwirkzeit wird eingehalten. 10-15 Minuten geben die meisten Hersteller für ihre Produkte an. Hartnäckige Verschmutzungen und eingetrocknetes Öl muss man dann nicht mehr durch mechanisches Schrubben und Schwitzen lösen, das erledigt ein professionelles Produkt effektiver.

Der letzte Schritt: Stecker ausblasen und Motorversiegelung

Nach einer Motorwäsche ist der richtige Zeitpunkt für eine frische Motorversiegelung. Hierfür ist im Fachhandel ein Spezialwachs erhältlich. Es ist transparent, salz- und spritzwasserfest und verhindert Rost an den gereinigten Teilen. Die Steckverbindungen am Motorblock müssen jetzt noch überprüft und gegebenenfalls mit Druckluft ausgeblasen werden. Zündaussetzer und Kurzschlüsse entstehen ja immer dort, wo sich Kriechströme durch zurückgebliebenes Wasser entwickeln. Deshalb alle Stecker in Augenschein nehmen. Und fertig ist die optimale Motorwäsche.

Übrigens: Eine professionelle Motorreinigung ist preisgünstiger als Sie vielleicht denken. Bei Excase – Autopflege stehen wir Ihnen mit Know-How zur Seite und erledigen die Motorwäsche gern gleich in der Fahrzeugwiederaufbereitung mit. Für ein glänzendes Ergebnis – auch unter der Haube.

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